Reisevogel.net   |   2026 Teneriffa - Reisetagebuch
HomePacklisteImpressum

Jana, Sascha, Anika & Antonia on Tour

Reisetagebuch

Samstag, 28. März 2026

Nachdem wir am Vorabend alles gepackt hatten, konnte es nun früh los gehen. Die letzten Reste aus dem Kühlschrank waren unser Frühstück. Halb acht verließen wir das Haus. Mit der S-Bahn ("Zug zum Flug") ging es zum Flughafen München und zum ersten Mal im Leben wurde unser Fahrschein sogar kontrolliert. Die Gepäckabgabe zog sich etwas in die Länge. Sascha kaufte derweil Drogerieartikel ein und sah sogar Peter Maffay bei den Flugschaltern. Dann ging es durch die Security. Als die Frau vor uns sich die Schuhe ausziehen musste, fiel Jana auf, dass sie statt der Turnschuhe doch tatsächlich ihre Winterschiefel angezogen hatte! AHHHH. Gestern war es noch sehr kalt gewesen und sie hatte die Stiefel angehabt auf dem Sportplatz beim Einradfahren der Mädchen. So standen sie heute morgen quasi bereit und Jana war in Gedanken einfach hineingeschlüpft. Sommerurlaub mit 25-30 Grad und nur Winterstiefel dabei - na super. Nach einer kleinen Einkaufstour im Duty Free (natürlich ein Kuscheltier für Antonia, was sonst...) und etwas Essen ging der erste Flug nach Madrid. Hier hatten wir eine Stunde Aufenthalt. Unser Ausgangs-Gate war leicht zu finden. Der zweite Flug ging über die Südspitze von Portugal. Beim Anflug auf Teneriffa bot sich der Teide als Fotomotiv direkt an. Nach der Landung und der Gepäckrückgabe bei der Saschas Rucksack beim Sperrgepäck landete, mussten wir zum Parkplatz P4 laufen. Die Kinder wollten für die 8 Minuten Entfernung lieber ein Taxi nehmen, doch wir gingen dennoch zu Fuß. Es war nun äußerst unklar, wie wir unsere Mietwagen bekommen würden, bis uns eine Frau von PlusCar abholte. Dann bekamen wir unser kleines Automobil, einen Hyundai i20, bei dem wir zunächst Schwierigkeiten hatten, unser ganzes Gepäck unterzubekommen. Unser erster Stopp war beim Decathlon, wo Jana sich neue Turnschuhe kaufte. Jetzt war auch sie für den Urlaub vorbereitet. Wir fuhren zum Hotel Masaru nach Puerto de la Cruz und suchten vergeblich einen Parkplatz. Also stiegen wir vor dem Hotel aus und lagerten unser Gepäck vor dem Hotel. Sascha suchte einen Parkplatz allein. Dann bezogen wir unser großes, komfortables Zimmer und gingen schnurstracks zum Abendessen. Wir ließen den Abend vor dem Fernseher ausklingen, wo eine Sendung mit Popmusik auf Vox AT lief. Antonia schlief kurz vor dem Ende ein, und auch wir anderen gingen dann ins Bett.

Flughafen MünchenFlugFlugFlugFlughafen Tenerife NordFlughafen Tenerife NordFlughafen Tenerife NordHotel MasaruHotel MasaruHotel Masaru

Sonntag, 29. März 2026

Antonia wachte 8:30 Uhr auf und weckte Sascha. Dann weckten sie Jana und bestaunten gemeinsam den tollen Blick von unserem Balkon auf unseren Pool und vor allem den Teide. Nach einem reichhaltigen Frühstück sprangen wir noch in unseren großen Pool, der beheizt war. Was für ein Spaß und Genuss! Nach diesem ausgiebigen Planschen packten wir unsere Sachen und fuhren zur Inselhauptstadt Santa Cruz. Auf der Autobahn dauerte es nur eine halbe Stunde. Direkt unter der Markthalle parkten wir unser Auto in der Tiefgarage. Dann liefen wir die vielen kleinen Gänge der Markthalle (Mercado de Nuestra Señora de África) auf uns wirken. Wir kauften uns Wasser für die nächsten Tage. In einer kleinen Konditorei erstanden wir eine große Schokotorte für Anika, die sie bis zum Abendessen sättigte. Die anderen drei bekamen Zimtschnecken. Wir setzten uns auf eine Bank und genossen das schöne Wetter. Dann spazierten wir weiter über den Markt, kauften ein paar Andenken und betrachteten in einer Zoohandlung die Vögel und Mini-Schildkröten. Als wir genug gesehen hatten, spazierten wir zum Hafen und daran entlang zum Auditorio de Tenerife. Wir bestaunten das Bauwerk und die Mädels spielten Germany's next Topmodel - denn die hatten hier auf den Treppen schon einmal eine Folge gedreht. Anschließend spazierten wir zur Plaza de España, auf dem es einen riesigen Springbrunnen gibt. Hier planschten die Mädchen im Wasser. Später gingen wir durch die Altstadt, kauften Postkarten und kehrten in ein Café ein. Danach erreichten wir wieder das Parkhaus und fuhren weiter zur Playa de Las Teresitas, der mit tonnenweise Sand aus der Sahara aufgeschüttet worden ist. Die Kinder begannen sofort zu spielen. Sascha schlief im warmen Sand ein. Gemeinsam mit einem anderen deutschen Mädchen bauten die Kinder Sandfiguren und jagten Möwen. Es war schon 18 Uhr, als wir zurück zum Hotel fuhren. Nach einem ausgiebigen Abendessen – zumindest für die Eltern, denn die Kinder fanden nichts am Buffet – verließen wir das Hotel noch, um in der Altstadt spazieren zu gehen. Es war inzwischen schon dunkel. Nach vielen Treppen hinab und mehreren kleineren Gassen erreichten wir einen Platz, auf dem an einem Stand Riesen-Crepes verkauft wurden. Ein Highlight für die Kinder. Antonia wurde danach langsam kalt, also machten wir uns auf den Heimweg. Zunächst ging es an immer mehr interessanten Läden und Restaurants vorbei. Dann begannen die Treppen. Kurz nach 22 Uhr waren wir wieder im Hotel und gingen auch direkt ins Bett.

Hotel MasaruHotel MasaruHotel MasaruHotel MasaruPuerto de la CruzMietautoSanta Cruz - Mercado de Nuestra Señora de ÁfricaSanta Cruz - Mercado de Nuestra Señora de ÁfricaSanta Cruz - Mercado de Nuestra Señora de ÁfricaAuditorio de TenerifeAuditorio de TenerifeAuditorio de TenerifeSanta CruzSanta CruzSanta Cruz - Plaza de EspañaSanta Cruz - Plaza de EspañaPlaya de Las TeresitasPlaya de Las TeresitasPlaya de Las TeresitasPlaya de Las TeresitasPuerto de la CruzPuerto de la CruzHotel Masaru

Montag, 30. März 2026

Um 8 Uhr klingelte der Wecker, aber es stand niemand sofort auf. Es dauerte noch etwas, bis wir alle in die Gänge kamen. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Loro-Park. Im Parkhaus gab es noch genug Stellplätze, als wir vor halb elf dort ankamen. Wir schafften es als erstes zur Delfinshow und saßen dort ganz mittig, sodass wir alles gut sehen konnten. Die Delfine machten viele Kunststücke wie Drehungen und Sprünge. Sogar Saltos konnten sie. Ganz zum Schluss machte ein Delfin noch so etwas wie einen Moonwalk, indem er rückwärts auf dem Wasser lief. Danach gingen wir gleich nebenan zur Orca-Show und saßen in der Splash-Zone. Jana war etwas mulmig, als mehr und mehr Leute Ponchos erwarben. Und dann kamen die riesigen Tiere. Sie waren respektgebietend. Gleich zu Beginn zeigten sie auch, welche Kraft in ihren Hinterflossen steckt. Sie spritzten die ersten Reihen vollkommen nass. Zum Glück saßen wir in einem Block, der davon verschont blieb. So konnten wir die Show komplett trocken genießen. Der Höhepunkt war die ergreifende Geschichte von Morgan, die als Kind von ihrer Familie verstoßen wurde und dann durch den Park aufgenommen wurde. Hier stellte man fest, dass sie taub ist. Dennoch baute sie soziale Bindungen zu den anderen Orcas auf und gebar sogar ein Kind. Nach der Show ließen wir uns Zeit, den Park zu genießen. Wir sahen Quallen, fuhren eine kleine Achterbahn und besichtigten ein Korallenriff, an dem wir auf einem Förderband vorbeigefahren wurden. Nach einem kleinen Mittagessen ging es weiter mit Erdmännchen, Löwen und einem gut versteckten weißen Tiger. Wir sahen eine Show mit Seelöwen, die sich elegant und kraftvoll bewegten. Wir beobachteten Faultiere, Schildkröten, Otter und Fledermäuse. Nach einem stärkenden Crêpe sahen wir uns auch noch eine Show mit Papageien an, die über unsere Köpfe hinwegsausten. Zum Abschluss gingen wir noch bei den Pinguinen und Papageientauchern vorbei. Kurz bevor der Park schloss, verließen wir ihn mit vielen Eindrücken und manchen Souvenirs. Wir fuhren zurück zum Hotel, wo Antonia und Sascha noch die letzte halbe Stunde der Poolzeit genießen konnten. Danach kaufte Sascha in einem nahegelegenen Supermercado Spaghetti für die Kinder ein, was sie sich sooooo gewünscht hatten. Das schmeckte! Wir Eltern aßen lieber vom Büffet. Danach lasen wir noch ein wenig und gingen ins Bett.

Loro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro ParqueLoro Parque

Dienstag, 31. März 2026

Heute schliefen wir uns aus. Immerhin sind wir ja auch im Urlaub. Um 9 Uhr fing Sascha an, alle anderen sanft zu wecken. Nach einem ausgiebigen Frühstück – für Anika neben viel Planschen und Schwimmen im Pool das Beste überhaupt – fuhren wir in das Anaga-Gebirge. Vom Aussichtspunkt Zapata wanderten wir auf dem Wanderweg El Bosque de Los Enigmas bis Cruz de Carmen durch einen märchenhaften Lorbeerwald auf einem Kamm entlang. In Cruz de Carmen gab es ein Mittagsessen, obwohl es dort recht zugig und kalt war. Am nahegelegenen Aussichtspunkt gab es nichts zu sehen, weil es heute sehr diesig war. Egal. Wir wanderten weiter, kamen an einen Bach vorbei und mussten einen letzten Anstieg bewältigen, der direkt neben unserem Auto endete. Wir fuhren noch ein Stück weiter zu einer Spalte im Felsen - der sogenannte Feentunnel - also nur für einen Foto-Stopp. Dann machten wir uns noch auf den langen Weg zum Meer nach Benijo, angeblich einer der schönsten Strände Teneriffas. An der Bucht davor (Playa de Almáciga) hielten wir an. Sascha ging mit den Füßen ins Wasser, doch der hohe Wellengang umspülte seine Beine, sodass die Hose nass wurde. Zudem war es extrem diesig und die Traumstrände wirkten heute gar nicht traumhaft. Wir fuhren über die Berge zurück, wobei zwei Fahrgästen schlecht wurde. Nach einer kurzen Pause am Straßenrand ging es vorsichtig und langsam weiter bis Port Andrés. Die anschließende Autobahnfahrt war dagegen ein Kinderspiel. Die vielen Kurven in den Bergen sind nicht jedermanns Geschmack. Die Ausblicke in die Täler von den abenteuerlichen Straßen waren allerdings grandios. Zurück im Hotel sprangen Antonia und Sascha noch einmal kurz in den Pool. Antonia schwamm vier Bahnen und war mächtig stolz. Danach gab es, nach einer kurzen Auszeit ein ordentliches Abendessen für alle am Büffet. Danach machten wir noch einen kleinen Abendspaziergang durch einen nahegelegenen Park mit einem Spielplatz. Außerdem kauften wir ein paar Kleinigkeiten in einem Supermarkt ein. Dann ging es zurück ins Hotelzimmer und bald darauf ins Bett.

Hotel MasaruEl Bosque de Los EnigmasEl Bosque de Los EnigmasEl Bosque de Los EnigmasEl Bosque de Los EnigmasEl Bosque de Los EnigmasEl Bosque de Los EnigmasFeentunnelAnaga-GebirgePlaya de AlmácigaPlaya de Almáciga

Mittwoch, 1. April 2026

Sascha ging laufen und die 3 Mädels schliefen heute wieder aus. Nach dem Frühstück durfte ein Sprung in unseren Pool natürlich nicht fehlen. Danach packten wir unsere Badesachen zusammen und fuhren zum großen Meerwasserpool von Puerto de la Cruz, dem Lago Martiánez. Während Sascha auf der Liege in der Sonne einfach einschlief, probierten die Kinder das kalte Wasser aus. Für Jana war das gar nichts. Antonia hatte bald schon wieder Hunger und Jana kaufte ihr an einem Kiosk etwas zu essen. Danach genossen wir das Liegen in der Sonne. Sascha sprang dann, von Antonia kurz begleitet, ins kühle Nass und schwamm eine große Runde. Danach packten wir unsere Sachen zusammen. Wir fuhren nach Orotava. Hier spazierten wir durch den alten Ort und wollten in den Botanische Garten. Der war jedoch leider geschlossen, wegen der Unwetter in der letzten Woche. Daher kehrten wir in die Casa Egón ein, ein Restaurant mit der ältesten Konditorei Teneriffas, die uns unsere Nachbarn empfohlen hatten. Sascha probierte den Kuchen, während Jana eher nach herzhaftem zumute war. Sie probierte die leckeren kanarischen Kartoffeln mit zweierlei Sauce. Neben dem Restaurant gab es noch einen anderen Park. Von einer Aussichtsterrasse konnte man bis zu unserem Hotel sehen, auch wenn die Sicht wie schon tags zuvor wieder extrem diesig war. Wir kauften uns noch ein Eis, warfen einen Blick in die Kirche und fuhren zu unserem Hotel zurück. Hier hatten wir noch genug Zeit um ganz ausführlich im Pool zu planschen. Nach einer kleinen Pause ging es dann zum Abendessen. Danach verbrachten wir noch einen kurzen, ruhigen Abend.

Puerto de la CruzPuerto de la CruzPuerto de la CruzPuerto de la Cruz - Lago MartiánezPuerto de la Cruz - Lago MartiánezPuerto de la CruzLa Orotava - Casa EgónLa Orotava - Casa EgónLa Orotava - Casa EgónLa Orotava

Donnerstag, 2. April 2026

Heute wollten wir schon um 7 Uhr beim Frühstück sein, so dass wir nicht voll und ganz ausschlafen konnten. Nach dem Essen ging es noch eine halbe Stunde in den Pool, sehr zur Freude der Kinder. Anschließend packten wir Badesachen und Kamera und fuhren auf die andere Seite der Insel nach Los Cristianos. Die Straße führte über die Berge, so dass manchen von uns wieder schlecht wurde. Wir parkten wieder, wie am Vortag, unter einem Supermercado und gingen zum Hafen. Dort mussten wir noch ein wenig vor unserem Katamaran warten, bevor die Bootsfahrt losging. Jana ging es heute nicht gut. Sie fühlte sich irgendwie schlapp und hustete ständig. Während die 3 auf dem Sonnendeck platz nahmen, blieb Jana lieber im Schatten des Unterdecks und ruhte sich aus. Wir fuhren zu den Klippen von Los Gigantes und bis zur Bucht an der Masca-Schlucht. Hier konnten wir vom Boot aus im Meer baden, allerdings trauten sich nur Anika und Sascha. Jana hing immer noch durch. Nach einer stärkenden Mahlzeit fuhr das Boot auf das Meer hinaus auf der Suche nach Delfinen und Walen. Nur kurz tauchten vor dem Boot Delfine auf und tauchten dann wieder ab, zu kurz, um ein Foto zu machen. Also fuhr das Boot noch weiter hinaus. Hier fanden wir eine Familie von Grindwalen, die an der Oberfläche schwammen, bevor sie zum Fressen in die Tiefe abtauchten. Wir konnten sie ganz lange beobachten. Erst nach einer ganzen Weile fuhr das Boot weiter und zurück zum Hafen. Wir gingen zum Auto zurück und Jana ging es bei dem kleinen Anstieg den Hügel hinauf immer schlechter. Sie bekam kaum Luft. Dann fuhren wir zurück zum Hotel. Es war inzwischen längst Abend, so dass wir schnurstracks zum Essen gingen. Danach sahen wir uns noch „Groß gegen Klein“ im Fernsehen an, bevor wir alle einschliefen.

Los GigantesLos GigantesLos GigantesLos GigantesLos GigantesLos GigantesLos GigantesLos GigantesLos Gigantes

Freitag, 3. April 2026

Nach dem Ausschlafen und Frühstück beschloss Jana, dass sie heute im Hotel bleiben würde. Sie bekam immer noch kaum Luft und hustete wie ein Tier und wollte sich einen Tag ausruhen, in der Hoffnung dass es dann bald besser gehen würde. Die anderen 3 packten ihre Badesachen. Heute ging es in den Siam-Park. Nach über einer Stunde Fahrt und einer längeren Parkplatzsuche hatten wir unser Ziel erreicht. Für den hohen Eintrittspreis wird man allerdings ordentlich belohnt. Schon am Eingang war ein Becken, in dem ein Seelöwenschwarm seine Kunststücke machte; auf den Rücken schwimmend spritzte er kleine Wasserfontänen. Wir gingen durch eine Sammlung von Häusern, die wie ein vietnamesisches Dorf anmutete und in einen Teich mit Fischen standen. Hier gab es mehrere Souvenirläden, die wir zunächst links liegen ließen. Wir zogen unsere Badesachen an und verstauten den Rest. Dann ging es zum Wellenbad. Und so etwas haben wir noch nicht gesehen! Ein riesengroßes Becken spannte sich vor uns auf, bestimmt 200 m lang. Wir stiefelten ins Wasser und spritzten und plantschten und warteten auf die Wellen. Doch dann plötzlich kam ein dumpfes Geräusch, eine riesige Welle türmte sich am anderen Ende des Beckens auf und ein freudiges Geschrei ertönte im ganzen Becken. Die Welle näherte sich uns unaufhaltsam und brach kurz vor uns, so dass sie uns mit aller Macht davonspülte. Danach waren wir alle wild verteilt und mussten uns erst wieder suchen. Zwei kleinere Wellen folgten der ersten nach. Dann war wieder Ruhe, bis wenige Minuten später erneut eine Monsterwelle angerollt kam. Das wiederholte sich mehrere Male, und jedes Mal war es ein großer Spaß. Als keine Welle mehr kam, verließen wir das Becken und gingen in Richtung unseres Schrankes zu unseren Handtüchern. Vorher jedoch gab es einen Kanal, in dem man in Reifen sitzend entspannt gleiten konnte. Wir stellten uns kurz an und schon saßen wir in den Reifen und schwammen auf dem künstlichen Bach. Dieser schlängelte sich durch den Dschungel dahin - immer gemütlich. Ab und an kamen Stellen, an denen von der Seite Wasser einströmte, so dass man leicht angespritzt wurde. Und dann kam ein Wasserfall, der von oben auf uns herabregnete. Danach folgte eine Stelle mit Verzweigung, und wir stellten uns kurz an. Es dauerte eine Weile, bis wir ein Förderband erreichten, das uns eine Ebene höher brachte. Auch hier glitten wir gemütlich weiter, bis wir in den Abwärtskanal einsortiert wurden. Hier sauste ein Reifen nach dem anderen hinab, in Wildwasser-Manier mit Kurven und kleinen Sprüngen. Der Kanal endete in einem großen Glastunnel. Und hier war die Überraschung groß: Über den Tunnel waren Wasserbecken, in denen Fische schwammen, sogar Rochen. Und eine weitere Röhre einer anderen Rutsche querte das Becken. Der Anblick war fantastisch. Da über uns der Himmel blau einfiel, sah es so aus, als ob die Fische durch die Luft flögen. Nach einem weiteren Tunnel kamen wir wieder in den ersten Kanal und bogen an der Verzweigung nach rechts zum Ausstieg. Jetzt wärmten wir uns mit unseren Handtüchern auf und stärkten uns mit Crepes und Baguette und heißer Schokolade, während wir dabei den Seelöwen zusahen. Gestärkt und aufgewärmt gingen wir los, um den weiteren Park zu entdecken. Es gab viele Rutschen, von denen wir das Endstück sahen. Wir stiegen auf eine Plattform mit Wasserfontänen, aus deren Bögen Wasser spritzte, und erreichten Coco Beach, ein Wellenbad nur für Kinder. Hier planschten die Kinder im Wasser und spielten im Sand, bis der Park schloss. Nach dem Umziehen auf dem Weg nach draußen gingen wir wohl durch die Souvenirläden. Das von Antonia gewünschte T-Shirt gab es leider nicht in ihrer Größe. Stattdessen fand sie ein Armband und Anika eine Haarspange. Wir spazierten zurück zu unserem Auto und fuhren den langen Weg zurück zum Hotel, begleitet von einem Hörspiel. Es war nun bereits Zeit für das Abendessen im Hotel. Danach machten wir uns noch einen ruhigen Abend.

Siam-ParkSiam-ParkSiam-Park

Samstag, 4. April 2026

Wir schliefen heute wieder aus, aber nicht alle. Antonia war schon früh munter in Vorfreude auf Ostern, das allerdings erst morgen sein würde. Nach dem Frühstück ging Sascha mit Antonia wieder in den Pool. Anschließend fuhren wir erneut nach Orotava, wo Anika in einem Schaufenster ein schönes Kleid gesehen hatte. Heute war der Laden offen, aber das Kleid gab es leider nicht in ihrer Größe. Nach einem Eis und einem Einkauf von Verpflegung fuhren wir Jana zurück zum Hotel zum Ausruhen, den sie bekam schon wieder kaum Luft. Die restlichen drei fuhren zum Wandern weiter nach El Sauzal. Wir spazierten zunächst zu einem Mirador direkt über der Steilküste. Wir sahen mehrere Eidechsen, Vögel und schöne Blumen. Auf einem Plan war der Pfad Lavaderos und der Küstenwanderweg verzeichnet. Für den Pfad fanden wir jedoch keinen Parkplatz. In der Nähe des Wanderwegs parkten wir noch oben an der Steilküste. Wir genossen den Blick von oben und stärkten uns mit Keksen und anderen Kleinigkeiten. Dann begannen wir den Abstieg. Auf gefühlt jedem Stein saß eine Eidechse. Jede sah etwas anders aus. Und bei jeder dieser Stellen zog sich der Abstieg hin. Schließlich erreichten wir doch noch den Küstenwanderweg. Hier eröffnete sich mit jeder Kurve ein neuer Blick auf die Küste und das stetige Rollen der Wellen. Wir sahen sogar einen hohen Wasserfall. Beim Weg zurück teilten wir uns auf. Die Kinder hatten keine Lust auf den Aufstieg. Sascha ging also allein hinauf und holte das Auto. Vereinbart als Treffpunkt war ein Parkplatz am Ende des Küstenwanderweges. Die Kinder fragten auf ihrem Weg andere Wanderer einmal nach der Richtung. Währenddessen war Sascha bereits beim Auto und fuhr auf einer einspurigen Straße mit sehr vielen Kurven den Kindern entgegen, die derweil den Parkplatz erreicht hatten. Zusammen fuhren wir noch zum Restaurant mit der Glasbodenbrücke, aber es gab eine Schlange am Eingang. Darauf hatten wir keine Lust. Viel lieber fuhren wir zurück ins Hotel. Hier ging Sascha noch einmal, diesmal allein, in den Pool, während alle anderen im Zimmer blieben und lasen. Danach kaufte Sascha im Supermercado für das Abendessen ein. Zusammen mit den Kindern kochte er Spaghetti alla Carbonara. Wir ließen es uns gemeinsam schmecken; ein Essen nach dem Geschmack aller und besser als das immer gleiche Buffet des Hotels. Danach versuchten wir im Fernsehen noch etwas für Kinder zu finden, doch es kam nichts. Also gingen wir ins Bett, die letzte Nacht vor Ostern.

El SauzalEl SauzalEl SauzalEl SauzalEl SauzalEl SauzalEl SauzalEl SauzalEl Sauzal

Sonntag, 5. April 2026

Es ist Ostersonntag! Der Osterhase war da. Antonia wachte deutlich vor uns auf, weil sie so aufgeregt war. Um 8 Uhr weckte sie Anika und gemeinsam suchten sie mit großer Begeisterung all die Geschenke, die der Osterhase in unserem winzigen Hotelzimmer versteckt hatte. Und offenbar hatte der fleißige Osterhase ein paar sehr gute Verstecke gefunden, denn die Mädchen liefen an mancher Sache mehrmals vorbei, ohne sie zu sehen. Als alles gefunden war, sahen wir uns noch vor dem Frühstück den Rest vom Eierklau im Buch "die Häschenschule" an. Wir zogen uns an, bevor wir uns am Buffet für den Tag stärkten. Danach schickte Jana uns 3 alleine los, da sie sich erneut ausruhte. Nur zu dritt fuhren wir zu den Pyramiden von Güímar. Hier gab es auch eine große Ausstellung zu Thor Heyderdahl, der glaubte, dass die Pyramiden auf Teneriffa ein Bindeglied der Pyramiden von Ägypten und Mittelamerika sind. Diese Theorie ist jedoch längst widerlegt. Dafür gab es noch allerhand anderes Wissenswertes über die Geschichte Teneriffas zu erfahren, von Eroberern, Piraten, Guanches, über Landwirtschaft mit Zuckerrohr und Bananen. Die Pyramiden selbst traten dabei eher in den Hintergrund und wirken auch gar nicht so spektakulär. In der angeschlossenen Cafeteria stärkten wir uns mit Smoothies. Dann fuhren wir hinunter zur Küste nach Puerto Güímar und parkten unser Auto. Auf einer kleinen Wanderung durch eine Kakteenwüste (Malpaís de Güímar) sahen wir ein anderes Bild der Insel: karg, trocken, steinig und mit lauter zum Teil sehr großen Kakteen. Sehr lang war die Wanderung jedoch nicht, weil die Kinder viel lieber in den Hotelpool springen wollten. Diesem Wunsch konnte sich Sascha nicht lange widersetzen. Nach unserer Rückkehr ins Hotel sprangen wir sofort ins kühle Nass und planschten dort sehr lange. Anika mochte das Abendbüffet so gar nicht und aß sogar lieber eine Fertignudelsuppe. Die anderen bedienten sich am Buffet. Danach sahen wir wieder etwas „Wer wird Millionär?“ und gingen zu Bett.

Pyramiden von GüímarPyramiden von GüímarPyramiden von GüímarPyramiden von GüímarPyramiden von GüímarPyramiden von GüímarPyramiden von GüímarMalpaís de GüímarMalpaís de GüímarMalpaís de Güímar

Montag, 6. April 2026

Heute wollten wir einen entspannten, ruhigen Tag verbringen. Also schliefen wir aus - und die Kinder so richtig. Als es 10 Uhr war, ging Sascha los und weckte sie. Da wir Jana schon beim Arzt gewesen. Aufgrund der Calima-Wetterlage der letzten Tage hatte sie eine allergische Reaktion. Der Sahara-Staub hatte ihre Lunge so gereizt und ihr Hals war zugeschwollen, dass sie kaum Atmen konnte. Sie sollte nun jeden Morgen eine Allergiespritze bekommen und nahm zudem noch etliche weitere Medikamente - die immerhin sehr schnell anschlugen, so dass es ihr schon 2 Stunden später deutlich besser ging. Also gingen wir alle gemeinsam zum Frühstück. Danach kam der Hotelpool dran, jedoch war es heute frischer als an den vergangenen Tagen. Beim Rausgehen aus dem Wasser bibberte Antonia sogar mit den Zähnen. Also wärmten wir uns im Zimmer wieder auf, unterstützt von ein paar Sendungen des Kika. Wieder warm und sehr ausgeruht spazierten wir etwa hundert Meter zu einem italienisch angehauchten Restaurant und aßen ein Mittagessen mit Pizza für Anika und Steak für Antonia. Anschließend war der Botanische Garten gegenüber an der Reihe, den wir als Verdauungsspaziergang eingeplant hatten. Hier gab es alte, große Bäume, Bananen, Kaffee und viele weitere Pflanzen zu sehen, sogar solche, die wir von zu Hause als Zimmerpflanzen kannten, nur dass sie hier einfach so in der Natur wuchsen und viel größer waren. Wir spazierten danach weiter bis hinunter in die Altstadt von Puerto de la Cruz, die wir nun auch einmal bei Tageslicht bewundern konnten. Nach Crepes und Eis nahmen wir diesmal ein Taxi für 5 € hinauf zum Hotel. Hier erholten wir uns erneut dank Kika vor dem Fernseher. Sehr entspannt gingen wir danach zum Abendbuffet. Danach sahen wir noch etwas „Wer wird Millionär“, bevor wir die Lichter löschten und uns noch mehr beim Schlafen entspannten.

Puerto de la Cruz - Jardín BotánicoPuerto de la Cruz - Jardín BotánicoPuerto de la Cruz - Jardín BotánicoPuerto de la Cruz - Jardín BotánicoPuerto de la Cruz - Jardín BotánicoPuerto de la Cruz - Jardín Botánico

Dienstag, 7. April 2026

Sascha weckte die Kinder, während Jana zum Arzt ging. Gemeinsam aßen wir Frühstück für einen langen, ereignisreichen Tag. Wir hatten sehr kurzfristig beschlossen, heute zum Teide zu fahren. Gestärkt mit Anti-Kotz-Tabletten ging es bei Orotava hinauf ins Gebirge und ab hinein in die tief hängenden Wolken. Da wir genug Zeit hatten, hielten wir hier und da kurz an, zum Beispiel bei El Caldera, einem Naherholungsgebiet in einer alten Caldera, oder an einem Felsen, der wie eine Rose geformt war. Nach vielen Kurven erreichten wir die Wolkengrenze und sahen den Teide in seiner ganzen Pracht vor uns. Wir fuhren bis zu einer kleinen Ansammlung von Häusern, wo wir unser Auto am Straßenrand parkten. Hier bei den Las Cañadas del Teide machten wir eine kleine Wanderung durch das karge Gelände mit seinen vielen Felsen, Kakteen und Eidechsen. Wir sahen den Teide, auch wie er immer wieder in den Wolken verschwand, die Seilbahn, die zu seinem Gipfel führte, und mehrere kleine Vulkane um ihn herum sowie Reste alter Vulkane. Wir erfuhren, dass sogar Alexander von Humboldt schon auf dem Teide war und ebenso von Puerto de la Cruz gestartet ist. Im Restaurant Bambi gab es ein einfaches Mittagessen. Auf der gewundenen Straße ging es dann weiter durch dieses vulkanische Gebiet, das immer mehr einer Mondlandschaft denn einer bekannten Erdlanschaft glich. Wir sahen erkaltete Lavaströme (Mirador El Tabonal Negro), Überreste alter Vulkane, unwirtliche Kiesebenen (Minas de San Jose) und immer wieder den Teide. Vorbei an der Seilbahnstation erreichten wir die Roques de García. Hier parkten wir erneut unser Auto für eine kleine Wanderung, um die Felsen und die Landschaft zu bewundern. Nach einer kleinen Stärkung im nahe gelegenen Café verließen wir die Hochebene. Es ging nun wieder hinab zur Küste. Zunächst wand sich die Straße in zahlreichen Kurven hinab, wobei wir durch die Wolken und feinen Nieselregen fuhren. Bei der riesigen Pinie Pino Gordo hielten wir kurz, um uns wie Zwerge zu fühlen. Unterhalb der Wolkendecke ging es dann noch weiter bergab - kein Wunder: so waren wir auf der Hochebene schließlich auf über 2000 m Höhe gewesen. Wir überlegten, ob wir unterwegs für ein Abendessen halten sollten, entschieden uns jedoch dagegen. Wir fuhren stattdessen direkt zum Hotel. Hier kochten wir für die Kinder wieder Nudeln auf deren speziellen Wunsch. Die Eltern bekamen sehr gutes indisches Essen von einem nahegelegenen Restaurant. Danach war es spät genug, um nach etwas Herumalbern und Lesen und Fernsehen ins Bett zu gehen.

Teide - El CalderaTeideTeide - Las Cañadas del TeideTeide - Las Cañadas del TeideTeide - Las Cañadas del TeideTeide - Las Cañadas del TeideTeide - Minas de San JoseTeide - Minas de San JoseTeide - Minas de San JoseTeide - Mirador El Tabonal NegroTeide - Mirador El Tabonal NegroTeide - Roques de GarcíaTeide - Roques de GarcíaTeide - Roques de GarcíaTeide - Roques de GarcíaTeideTeidePino GordoVilaflor

Mittwoch, 8. April 2026

Während Jana erneut zum Arzt ging für ihre morgendliche Allergiespritze, weckte Sascha die Mädchen. Entgegen seiner Hoffnung wollte keine von ihnen mit ihm in den Pool. Gemeinsam gingen wir zu viert zum Frühstück. Während Sascha danach doch noch ein paar Bahnen im Pool zog, gingen die drei Damen zum deutschen Buchladen, um neuen Lesestoff für die Kinder zu besorgen. Diesen hatten wir allerdings erst einmal liegen. Denn wir waren unsere üblichen Sachen und Fahren los. Wir wollten zunächst nach Masca, allerdings regnete es im Teno-Gebirge, so dass wir kurzfristig umdisponierten. In Los Cristianos schien nämlich die Sonne. Wir fuhren also lieber an den Strand. Die Cala de las Tortugas war eher eine Bucht, allerdings sollte man hier Schildkröten sehen können. Wir sahen keine einzige, was jedoch nicht schadete. Die Mädchen begeisterten sich beim Sammeln vielfältig-farbiger Steine. Nach einem Blick in die gleichsam malerische Nachbarbucht kehrten wir in einem hübschen Lokal ein und genossen ein, nun ja, Mittagessen, das bei den Kindern aus Cocktails und Kuchen bestand. Wir fuhren weiter zum nächsten Strand auf unserer Liste. Die Playa del Duque war ganz anders, sehr bevölkert, mit Liegen, Sonnenschirmen und Rettungsschwimmern. Sowie vielen Hotels drum herum. Davon ließen wir uns nicht einschüchtern und tollten im Sand herum, so dass wir voller Sand waren. Der dritte und letzte Strand des Tages war wieder natürlicher. Eine Seite der Playa Amarilla sah aus wie übereinander geschichtete Eierkuchen. An einer Leiter gingen ab und an auch einige wenige Personen schwimmen. Selbst Schnorchler waren im Wasser unterwegs. Anika wäre gern ins Wasser gegangen, aber niemand, selbst Sascha nicht, wollte sie begleiten. Und alleine wollte sie auch nicht gehen, so dass sie missmutig zum Auto zurück trottete. Wir fuhren zurück nach Puerto de la Cruz, parkten unser Auto im Parkhaus am Rande des Stadtzentrums und spazierten zur Promenade. Das Steak-Restaurant direkt gegenüber dem Wellenbrecher traf unsere Nerven, insbesondere, weil Antonia schon seit Tagen gern Steak essen wollte. Und sie wurde nicht enttäuscht. Ihr Steak wurde auf einem heißen Stein serviert. Jana bekam auf gleiche Weise ein Lachssteak. Anita hatte keinen großen Hunger, und Sascha gönnte sich einen Burger. Inzwischen war es dunkel. Wir gingen durch die Altstadt zum XXL-Crepes, wo jedes Mädchen seine Nachspeise bekam. Für die Eltern gab es noch ein leckeres Eis in der Zimtwaffel. Mit dem Auto ging es zurück den Berg hinauf zum Hotel und ohne Umwege direkt ins Bett.

Cala de las TortugasCala de las TortugasCala de las TortugasCala de las TortugasCala de las TortugasCala de las TortugasCala de las TortugasCala de las TortugasCala de las TortugasPlaya del DuquePlaya AmarillaPlaya AmarillaPlaya AmarillaPuerto de la CruzPuerto de la CruzPuerto de la CruzPuerto de la CruzPuerto de la Cruz

Donnerstag, 9. April 2026

Sascha stand im Morgengrauen auf und ging laufen. Danach weckte er Jana, die mal wieder zum Arzt ging für ihre Spritze. Derweil versuchte Sascha die müden Mädchen zu wecken, was eine große Herausforderung darstellte. Halbwegs munter ging es dann zum Frühstück. Daran schlossen die Kinder mit Sascha noch eine Pool-Party, diesmal sogar stilecht mit Regen, was sich im warmen Wasser nicht unangenehm anfühlte. Wieder trocken und aufgewärmt machten wir uns auf, den regnerischen Teil der Insel zu verlassen. Wir fuhren wieder in den Süden, wo die Sonne schien. Jana hatte uns eine schöne Wanderung durch eine Schlucht herausgesucht - den Barranco Fantasma. Anfangs verlief der Weg nur auf einer Schotterpiste und durch hohes Gras. Sobald jedoch die ersten Felsen und Hindernisse zum Klettern kamen, waren die Kinder Feuer und Flamme. Das war ein echtes Paradies für sie. Aber auch wir waren begeistert von der malerischen Kulisse und die Kletterelemente waren auch für uns eine Premiere. Die Schlucht endete in einer Sackgasse, so dass wir den gleichen Weg zurücknahmen, der allerdings nun leichter wirkte. Ganz in der Nähe gab es noch einen natürlichen Steinbogen (Arco de Tajao), bei dem die Kinder wieder etwas klettern und spielen konnten. Die Eltern genossen dagegen dieses natürliche Monument. Jetzt hatten wir uns etwas Erholung verdient. Wir fuhren nach El Médano und aßen gemeinsam Pizza. Danach ging es an den Strand, wo die Kinder Mini-Krebse entdeckten und ihnen gemeinsam mit einem anderen deutschen Mädchen Sandburgen bauten. Die Eltern dösten derweil im Sand. Es war schon nach 18 Uhr, als wir unsere Sachen packten. Am Strandboulevard gab es noch Boutiquen, in denen sowohl Anika als auch Antonia elegante Sommerbekleidung fanden. Dann fuhren wir wieder zurück in den Norden in unser Hotel. Die Kinder schrieben Postkarten. Die Eltern kümmerten sich um das Abendessen – wieder einmal Nudeln, um unsere Reste aufzubrauchen. Nach etwas Aufräumen und Lesen gesellten wir uns zur Nachtruhe.

Barranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaBarranco FantasmaArco de TajaoArco de TajaoArco de TajaoArco de TajaoArco de TajaoEl MédanoEl MédanoEl MédanoEl MédanoEl MédanoEl Médano

Freitag, 10. April 2026

Sascha weckte Jana 8:15 Uhr für den letzten Arbeitseinsatz und begann derweil, Sachen für die morgige Abreise zu packen. Nach dem leckeren Frühstück im Hotel gingen die Mädchen mit Sascha in den Pool zum Abschiedsplantschen. Jana packte derweil alle Sachen für den Tag. Wir wollten noch eine kleine Wanderung durch die Lavafelder des Teides machen, doch als wir den Parkplatz der Arenas Negras nach vielen Kurven und schmalen Straßen endlich erreichten, regnete es dort. Niemandem außer uns war bei diesem Wetter wohl der Gedanke ans Wandern gekommen. Ohne weiteres Überlegen fuhren wir weiter zur Südseite, und hier war es wie erwartet sonnig und warm. Wir fuhren wieder nach El Médano. In einem mexikanischen Restaurant aßen wir zu Mittag, nachdem die Kinder schon einen Smoothie bekommen hatten. Da die Sonne kurzzeitig von Wolken verdeckt wurde, verflog bei Anika der Wunsch zu baden. Es wehte jedoch ein konstanter Wind, also war es besser, unsere Drachen endlich steigen zu lassen, die wir aus Deutschland mitgebracht hatten. Mühelos erhoben sie sich in die Luft und flatterten über unseren Köpfen, während wir im Sand liegend entspannten. Nach einer Weile packten wir die Drachen wieder ein. Die Kinder buddelten noch ein wenig im Sand. Dann gingen wir zum Auto zurück. Jana hatte einen Naturpool ganz in der Nähe entdeckt, wohin wir nun fuhren. Erst nach einem Abstieg lagen die Piscinas Naturales Los Abrigos malerisch vor uns. Es waren schon mehrere andere Leute da, entweder im Wasser oder in der Sonne drum herum. Anika wollte unbedingt baden, und Antonia wollte das Wasser auch probieren. Die Bedingung war, dass auch Sascha in den Pool sprang – und zwar als Erster. Etwas umständlich plumpste er schließlich ins kalte Nass. Nach einem anfänglichen Zögern sprang Anika mehrmals ins Wasser, und Antonia planschte mit ihren Beinen. Das war eine etwas ungewohnte Erfrischung, denn das Level des Pools hob und senkte sich mit den Wellen des Meeres, mit denen der Pool unweigerlich verbunden war. Nach dem Planschen fuhren wir zurück zu unserem Hotel. Hier aßen wir die Reste aus unserem Kühlschrank und suchten ein letztes Mal das Büffet des Hotels auf. Danach packten wir unsere Sachen. Es sah zunächst nicht danach aus, als würden wir alles verstaut bekommen mit all den Souvenirs und unbenutzten Sachen, doch am Ende passte doch alles. Wir gingen ins Bett für eine kurze Nacht.

El MédanoEl MédanoEl MédanoEl MédanoEl MédanoEl MédanoEl MédanoEl MédanoEl MédanoPiscinas Naturales Los AbrigosPiscinas Naturales Los AbrigosPiscinas Naturales Los AbrigosPiscinas Naturales Los AbrigosPiscinas Naturales Los AbrigosPiscinas Naturales Los Abrigos

Samstag, 11. April 2026

Um 6 klingelte der Wecker. Da alles vorbereitet war, ging es sehr schnell, uns fertig zu machen und alle Gepäckstücke im Auto zu verstauen. Wir fuhren zum Flughafen, wo wir das Auto ungeschlossen abstellten, weil die Verleihfirma erst später öffnen würde. Noch in der Dämmerung gelangten wir zum Flughafengebäude. Nach der Abgabe unserer Sachen mussten wir noch eine gute Weile warten, weil unser Flugzeug noch gar nicht da war. Wir waren daher etwas besorgt um unseren Anschlussflug in Madrid, aber dort brauchten wir nur zwei Minuten vom Ankunft-Gate zum Abflug-Gate. Kaum angekommen startete auch schon das Boarding. Beide Flüge verliefen ruhig und so dass wir am späten Nachmittag wieder München erreichten.