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Jana, Sascha, Anika & Antonia on Tour

Reisetagebuch

Samstag, 23. Mai 2026

Kurz nach 9 Uhr begann unsere Fahrt in die Oberlausitz mit dem Auto. Nach drei Stunden Fahrt, begleitet von einem Hörspiel, machten wir an der A72 schon in Sachsen eine Rast an der Autobahn. Danach waren es noch einmal drei Stunden Fahrt bis nach Waltersdorf im Zittauer Gebirge. Hier holten wir in einem Gasthaus unseren Schlüssel für die Ferienwohnung, die sehr idyllisch unter dem Dach eines der vielen Umgebindehäuser eingerichtet war. Die tragenden Balken waren freigelegt, was der Wohnung ein sehr uriges Gefühl gab. Wir trugen unsere Sachen hinauf und fuhren dann nach Großschönau zum Einkaufen. Nach dem Abendbrot machten wir noch einen Abendspaziergang, der am Spielplatz mit Flying Fox begann und beinahe dort endete, weil die Mädchen nicht mehr weg wollten. Mit viel Überredungskunst ging es dann endlich los zum Butterberg. Dahinter öffnete sich der Blick über die Hügel und die schöne Landschaft. Wir gingen hinab in den Ort und zum Naturparkgarten. Die Kinder begannen sofort im Bach zu waten und auf einem Wasserspielplatz zu moddern. Nach einer Weile gingen wir weiter. Auf einmal entdeckten wir ein Reh, nur 10 Meter von uns entfernt, das allerdings schleunigst das Weite suchte. Auf unserem Rückweg bestaunten wir die vielen alten Umgebindehäuser, die einen besonderen Charme ausstrahlten und zumeist aus dem 18. Jahrhundert stammten. Zurück in der Wohnung saßen wir noch etwas zusammen, bevor es spät ins Bett ging.

RaststätteRaststätteWaltersdorfWaltersdorf - Ferienwohnung am HeidebornWaltersdorf - Ferienwohnung am HeidebornWaltersdorf - Ferienwohnung am HeidebornWaltersdorf - Ferienwohnung am HeidebornWaltersdorf - Ferienwohnung am HeidebornWaltersdorfWaltersdorfWaltersdorfWaltersdorfWaltersdorfWaltersdorfWaltersdorfWaltersdorfWaltersdorf - Naturparkgarten Zittauer GebirgeWaltersdorf - Naturparkgarten Zittauer GebirgeWaltersdorf - Naturparkgarten Zittauer GebirgeWaltersdorfWaltersdorfWaltersdorf

Sonntag, 24. Mai 2026

Sascha wachte früher auf und ließ die anderen drei noch schlafen, während er das sonnige warme Wetter für einen Morgenlauf nutzte. Wir machten rechtzeitig Frühstück, denn wir hatten heute einiges vor. Zunächst fuhren wir nach Jonsdorf zur Gaststätte „Zur Gondelfahrt“. Die Kinder wollten sofort Bumper-Boot fahren, aber wir hoben es uns als Belohnung auf. Immerhin gab es für Jana und Antonia ein Eis. Wir bogen zum Wassertretbecken ab. Nach etwas Entspannung im Wasser setzten wir unsere Wanderung fort. Es ging hoch zum Nonnenfelsen, von dem wir eine schöne Aussicht hatten. Direkt unterhalb, in den Felsen, lag ein Ausflugslokal, in dem wir uns mit etwas zu trinken stärkten. Für Jana gab es Waldmeisterbrause, für Anika sogar Schokobrause, die etwas seltsam schmeckte. Anika aß noch Wienerwürstchen, Jana Soljanka und Antonia Mohnkuchen. Sascha aß Reste :o). Dann ging es über malerische Felsen entlang und wieder abwärts zur Gondelfahrt. Jetzt durften die Kinder ausgiebig Boot fahren. Danach gab es eine weitere Stärkung: Fischbrötchen für Jana und Hackbrötchen für Sascha sowie Würstchen für Antonia, die dann doch Sascha aß, weil sie ihr nicht schmeckte. Dafür durfte er sich danach im Gras ausruhen, während die Kinder auf dem Spielplatz kletterten. Dann stiegen wir ins Auto und fuhren zum Kletterwald Zittauer Gebirge. Hier wollte Antonia lieber direkt in das danebenliegende Freibad, schloss sich dann allerdings doch der Mehrheit an. Nach einer Einweisung machten wir zuerst den leichtesten Parcours gemeinsam. Danach trennten wir uns auf. Antonia kletterte mit Jana, und Anika und Sascha nahmen sich den schwersten Parcours vor. Hier flog man in ein Netz, was wir noch nie gemacht hatten. Das machte richtig Spaß! Nach einer Seilrutsche ging es wieder weiter. Vor uns hing ein Mann am Seil, weil seine Rolle sich verhakt hatte. Wir konnten live beobachten, wie er von dort nach unten abgeseilt wurde. Das war spannend. Dafür waren Jana und Antonia fertig und gaben ihre Gurte ab. Anika und Sascha nahmen sich noch einen schweren Kurs, bei dem Sascha allerdings schon beim Einstieg scheiterte. Anika machte also viele Elemente alleine, bis sie auf einen anderen Parcours kam, wo sie wieder mit Sascha weiterklettern konnte. Am Ende flog sie mit einer Seilbahn über einen See. Anschließend setzten wir uns alle in den Schatten und ruhten uns aus. Und jetzt kam noch das Trixi-Freibad dran. Es war die letzte halbe Stunde, bevor es schloss. Schnell sprangen Anika, Sascha und auch Antonia ins Wasser. Jana wartete am Rand - ihr war's zu kalt. Anika schwamm mit Sascha zur Walross-Rutsche in der Mitte des riesigen Beckens. Hier rutschten sie mehrmals, bevor sie das Wasser verlassen mussten. Jetzt ging es zurück nach Hause. Wir kochten Nudeln und Gnocchi. Nach dieser Stärkung gingen die Kinder nach draußen spielen. Jana machte einen Spaziergang und Sascha traf sie zusammen mit den Kindern beim Wasserbecken. Das Wasser war ordentlich kalt, für manche sogar etwas zu kalt. Die Kinder gingen zurück zum Spielen, die Eltern spazierten noch den Ort hinauf. Zurück in der Wohnung sahen wir noch gemeinsam einen Kinderfilm an, bevor wir nach diesem ereignisreichen Tag ins Bett fielen.

JonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfJonsdorfGroßschönau - KletterwaldGroßschönau - KletterwaldGroßschönau - KletterwaldGroßschönau - Trixi-BadGroßschönau - Trixi-BadGroßschönau - Trixi-BadWaltersdorfWaltersdorf

Montag, 25. Mai 2026

Heute stand Ausschlafen auf dem Programm, und das machten wir dann auch. Gegen 9 Uhr schälten wir uns erst aus unseren Betten und genossen ein ausführliches Frühstück. Wir brauchten viel Kraft, denn wir wollten heute viel wandern. Zuerst fuhren wir nach Tschechien zum Tanken, denn dort war es deutlich günstiger (Irankrieg lässt grüßen, auf der Autobahn hatten wir 2,49 € pro Liter Super bezahlt - hier in Tschechien zahlten wir "nur" 1,75 €). Beim Rückweg nach Deutschland sahen wir weitere hübsche Häuser, alte Orte, bei denen der Tourismus und Aufschwung noch nicht vollständig angekommen war. Wir parkten im Wald und mussten nur wenige Schritte bis zum Kelchstein laufen. Beeindruckend stand er im Wald, neben anderen bizarr geformten Felsen. Sascha schlug vor, zu Fuß nach Oybin zu laufen, und Jana ergänzte den Weg zu einem Rundweg, so dass wir am Ende wieder beim Auto ankommen würden. Es kam allerdings anders. Doch zum Glück sind wir flexibel wie ein Bambus am Wind. Auf unserem Weg nach Oybin durch den Wald sahen wir noch mehr besondere Felsen. Auf einem davon sahen wir Kletterer. In einem anderen verschwanden wir tief in einer Spalte. Und in noch einem anderen erklommen wir ein Hochplateau. Wir kamen am Ende des Waldes am Kurpark von Oybin heraus. Gleich gegenüber kehrten wir in ein Café ein, wo wir leckeren Kuchen aßen, der bei Sascha und Jana Kindheitserinnerungen weckte. Die Kinder nahmen zusätzlich einen Mango-Eis-Shake, der sie bald frieren ließ. Wir spazierten durch den Ort und begannen den Aufstieg zur Burg durch die Ritterschlucht. Die Burgruine enthielt ein paar Räume mit einer Ausstellung zur Geschichte. Kaiser Karl IV. war mehrmals zu Gast. Extra für ihn wurde wohl auch ein Flügel der Burg angebaut. Er wiederum stiftete ein Kloster auf dem Berg. Auch davon standen nur noch Ruinen, die auch schon von Caspar David Friedrich gemalt wurden. Wir sahen uns alle Räume an, umrundeten den Berg auf einem Felsenweg mit schönen Ausblicken und schlossen unseren Rundgang mit einem Besuch der Kirchenruine und des Turms ab. Anika hatte sich den Fuß in ihren neuen Sandalen aufgescheuert und wir beschlossen daher, unseren Rundweg abzukürzen. Jana blieb mit den Kindern beim Spielplatz im Kurpark, während Sascha zum Auto zurückging. Er holte sie ab. Nach einem kurzen Halt am Bahnhof für ein Foto sowie an der Skisprungschanze ging es zurück zur Ferienwohnung. Hier gab es ein ausgiebiges Abendbrot. Dann packten wir unsere Sachen für morgen. Aber Jana war wie immer rastlos und wollte unbedingt noch nach Zittau, denn sie hatte gelesen dass das Städtchen hübsch sein sollte und morgen würden wir keine Zeit mehr haben. Also los! Wir bummelten durch die abendliche Altstadt und fast einmal darum herum in der Parkanlage der ehemaligen abgebrochenen Stadtmauer. Neben top sanierten Gebäuden, sahen wir aber auch immer wieder ganze verfallene Straßenzüge, die auf bessere Zeiten hoffen. Man sieht der Stadt leider an, dass sie unglaublich viele Einwohner nach der Wende verloren hat (von 38.000 auf heute 21.000 Einwohner im Kerngebiet). Da blutet einem das Herz, denn ein Haus ist schöner als das andere und müsste eigentlich nur "wachgeküsst" werden.

Oybin - KelchsteineOybin - KelchsteineOybin - KelchsteineOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybin - RitterschluchtOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinOybinZittauZittauZittauZittauZittau - KünstlerviertelZittau - Künstlerviertel

Dienstag, 26. Mai 2026

Sascha wachte früh auf und lief wieder eine Runde. Als er zurückkam, machten wir Frühstück. Dann verluden wir unsere Sachen ins Auto und verabschiedeten uns von den Vermietern und dem schönen Haus. Auf der Herfahrt hatten wir ein Straßenschild nach "Herrnhut" gesehen und sofort an unsere Herrnhuter Weihnachtssterne gedacht. Da wollten wir nun mal vorbeifahren. In der Herrnhuter Manufaktur konnte man sich tatsächlich umschauen und die Kinder konnten sogar ihren eigenen Weihnachtsstern basteln. Die "Sonderfarbe", die es nur hier gibt war diesmal türkis, was unsere Mädchen umso mehr freute, denn das ist ihre Lieblingsfarbe. Danach fuhren wir weiter und nach 20 min fragte Anika: "Wo ist meine Tasche?". Oh je! Die lag noch in Herrnhut. Also schnell zurück! Glücklicherweise war sie noch da und mit ihr auch noch Anikas Handy. Autsch...
Nun fuhren wir nach Görlitz und kauften eine Sonnencreme ein. Dann ging es auf die andere Seite nach Polen, allerdings dauerte die eigentlich kurze Fahrt aufgrund von Stau sehr lange. Die hohen Temperaturen taten ihr Übriges. In Polen ging es zum Decathlon, um Anika neue Sandalen zu kaufen. Antonias Füße waren gewachsen, weshalb auch sie ein Paar Sandalen und gleich noch neue Wanderschuhe dazu bekam. Zurück nach Deutschland ging es schnell, da der Stau verschwunden war. Über Landstraßen und durch kleine Ortschaften fuhren wir bis zur Kulturinsel Einsiedel, der geheimen Welt von Turisede. Hier bezogen wir unser Fassbaumhaus. Die Kinder begannen sofort, sich um die Betten zu streiten. Als der Streit etwas geschlichtet war, konnten wir in den Park gehen und uns einen ersten Überblick verschaffen. Mit vielen kleinen Halten an den ein- oder anderen Spielplätzen erreichten wir schließlich das Baumstammlokal, wo es Abendessen gab. Jana genoss eine süße Holunder-Suppe und Kartoffelpuffer, Anika und Antonia waren von ihren Nudeln und Milchreis sehr schnell satt und verschwanden zum Spielen, so dass Sascha neben seinen Pilzen im Brottopf noch zwei Essen bekam. Nach dem Essen gingen wir zum Baumhaus, um unsere Badesachen zu holen. Schließlich wollten wir in einem übergroßen Topf baden. Er war schon vorbereitet, das Wasser schon warm. Wir warteten unsicher, ob wir schon hinein durften, und dann kam schon jemand zur Einweisung. Wir sollten kaltes Wasser einlaufen lassen, falls das Wasser zu heiß wäre. So schafften wir es, in den Topf zu steigen. Die Kinder hielten es nicht so lange in der Hitze aus. Nach einigen Planschrunden liefen sie schon wieder durch den Park in Badesachen. Nach etwas mehr als anderthalb Stunden verließen wir den Topf und kehrten zum Baumhaus zurück. Hier waren die Kinder wechselseitig ungeduldig, weil sie neugierig auf die Rätselnacht waren. Als es endlich soweit war, fiel Anika ein, dass sie Kopfschmerzen hatte und nicht wollte. Das war aber auch gut so, denn nur wenig später war ihr richtig schlecht und sie hatte wieder einen ihrer Schwächeanfälle. Also gingen Antonia und Sascha nur zu zweit los, während die anderen zu Bett gingen. Zuerst irrten Antonia und Sascha durch die Dunkelheit, nicht wegen fehlender Lichter, sondern fehlender Hinweise. Am Schloss kletterten wir planlos herum, gingen wieder hinaus und staunten über die geisterhaften Glockenschläge. Dann sahen wir den geheimen Pfad, der spärlich beleuchtet war. Wir folgten dem Pfad durch den Wald und kamen zum nächsten Hinweis. Es galt nun durch einen Tunnel zur kriechen. Auf der anderen Seite standen Bäume, die schwarz-weiß leuchteten. Hier suchten wir die nächsten Hinweise. Erst nach einer Weile fielen uns die Worte an den Bäumen auf. Wir fanden alle bis auf eins, das wir mit einer anderen Familie tauschten. Dann ging es durch die Nacht zurück zum Baumhaus. Den Rest des Rätsels mussten wir am nächsten Morgen beim Frühstück lösen. Kurz vor Mitternacht fielen wir müde ins Bett.

HerrnhutHerrnhutHerrnhutHerrnhutHerrnhutHerrnhutHerrnhutHerrnhutTurisede - Unser FassbaumhausTurisede - Unser FassbaumhausTurisede - Unser FassbaumhausTurisede - Unser FassbaumhausTurisede - Unser FassbaumhausTurisede - Unser FassbaumhausTurisede - Unser FassbaumhausTurisedeTurisedeTurisedeTurisedeTurisedeTurisedeTurisedeTurisedeTurisedeTurisedeTurisede

Mittwoch, 27. Mai 2026

Um acht wachten wir auf. Die Sonne schien, genauso wie an den Tagen zuvor. Wir packten unseren Tagesrucksack und gingen zum Frühstück. Hier lösten Jana, Anika und Antonia das Rätsel mit der Hilfe einer anderen Familie. Danach trennten sich Kinder und Eltern und entdeckten jeder den Park für sich. Wir sahen Tunnel, Klettertürme, Pfade zwischen Bäumen, Tiere auf Dächern und noch andere magische Dinge. Als wir uns wieder trafen, folgten wir dem geheimen Pfad der letzten Nacht, sodass auch Anika und Jana einen ähnlichen Eindruck hatten. Als Nächstes suchten wir die Neißepforte und spazierten über die Neiße zum polnischen Teil des Parks - den Turiuswinkel. Hier war es deutlich ruhiger und es gab etwas weniger Attraktionen. Im Café gab es eine kleine Stärkung. Insbesondere die mit Heidelbeeren gefüllten Piroggen schmeckten uns sehr. Die Kinder fuhren noch Kurbelboot und spielten. Dann hatten wir fast alles gesehen und spazierten zurück. Nun war das Wasser am Wasserspielplatz an. Sascha ging zum Baumhaus zurück und holte die Badesachen der Kinder. Die Eltern entspannten im Schatten. Die Kinder planschten und liefen in Badesachen im Park herum. Der Park ist ein wahres Kinderparadies. Später fütterten die Mädels noch die Ziegen, von denen zwei aus ihrem Gehege ausgebrochen waren und frei herumliefen. Dann war es kurz vor 18 Uhr, also kurz vor dem Krönum, eine Theater-Dinner-Show im Stil von Turisede. Allein schon der Saal, oder wie man das bezeichnen soll, war sehr außergewöhnlich. Auf mehrere Ebenen waren Tische angeordnet, die durch viele unterschiedliche Treppen verbunden waren. Wir gehörten die Gilde der Jäger an, hatten entsprechend grüne Gewänder bekommen und an unserem Tisch waren allerlei ausgestopfte Tiere aus grauer Vorzeit, wie ein gehörntes Wildschwein, eine Fledermausente oder ein Hase mit Ziegenhörnern. Die Show war kurzweilig und unterhaltsam, mit etwas Mitmachen. Zwischen jedem Akt gab es etwas zu essen: etwas Brot mit Frischkäse vorab, eine Suppe, ein Hauptgericht und eine Nachspeise. Sehr satt und kugelrund und im Fall der Kinder auch sehr müde gingen wir gegen 20 Uhr zurück zum Baumhaus. Heute schliefen beide Kinder im Turm.

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Donnerstag, 28. Mai 2026

Wir schliefen bis nach 8 Uhr aus und packten schon einen Teil der Sachen. Dann nahmen wir unser Frühstück im Park ein. Die Kinder blieben gleich dort und spielten, nachdem wir noch den sprechenden Papagei Coco, den wir selbst hatten gefunden und selbst erlebt hatten. „Komm mal her!“ kommandierte er Sascha und kletterte auf seine Schulter. Die Eltern packten die Sachen und räumten das Baumhaus auf. Dann gingen auch sie in den Park zurück. Als die Kinder sie fanden, fuhren wir gemeinsam los und ließen den schönen Park hinter uns. In Bautzen hielten wir für eine Mittagspause an. Besonders Jana's Henkersmahlzeit sah echt lustig aus. Wir spazierten noch etwas herum, schaukelten gemeinsam und fuhren dann weiter. Unser Ziel war das östliche Erzgebirge und dort das Hotel Lugsteinhof. Seine Wurzeln aus den 70er Jahren konnte es kaum verbergen, trotz einiger Modernisierungen. Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt hatten und die Schlafordnung in unserem 4-Bett-Zimmer geklärt hatten, ging es in den Pool - denn der war schließlich neben den Tieren das Hauptargument für unsere Buchung hier gewesen. Die Kinder planschten begeistert. Jana probierte auch gleich die Sauna aus, und Sascha folgte ihrem Vorbild später. Dann ging es zum Abendessen. Die Kinder fütterten danach noch die Ziegen, weil die Schafe "zu schüchtern" zum Füttern waren. Pünktlich um 20:15 Uhr saßen wir alle vor dem Fernseher, um gemeinsam das Finale von GNTM zu sehen. Danach löschten wir das Licht.

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Freitag, 29. Mai 2026

Sascha ging kurz mal 7 km in den Wald joggen. Als er wieder kam, weckte er die drei Damen, so dass wir kurz nach 9 Uhr zum Frühstück gehen konnten. Danach machten wir einen Spaziergang zum nahegelegenen Georgenfelder Hochmoor, das über einen schmalen Holzbohlenweg erschlossen war. Die Natur war schön, und die Infotafeln zeigten, was hier alles wächst, von Moorsilber bis Rauschbeere zu Wollgras. Den Sonnentau sahen wir leider nicht, weil andere Besucher ihn bereits zerstört hatten. Dafür fanden wir den Siebenstern. Vorbei an der Lugsteinbaude ging es zurück zum Hotel, wo wir ins Auto stiegen und nach Altenberg fuhren. Hier gab es ein Vergnügungsgelände, das die Mädchen ausgiebig auskosteten. Nach einer kleinen Stärkung fuhren wir alle mit der Sommerrodelbahn. Danach kletterten die Kinder noch zwischen Bäumen in Netzen herum. Dabei drehten sie kleine Filme und hatten offensichtlich viel Spaß dabei. In der Nähe gab es noch ein Kneippbecken, das wir als nächstes besuchten. Das Wasser war nicht sehr kalt, aber es schwammen zahllose Kaulquappen im Wasser, die das Herz der Mädchen im Sturm eroberten. Wir saßen eine ganze Weile bei dem Becken, bevor wir zurück zum Auto gingen. Wir fuhren ein kurzes Stück bis zum Supermarkt, um ein paar Kleinigkeiten für unterwegs zu besorgen. Dort passierte Sascha das Missgeschick, einen Gurt unseres Rucksacks so im Verschluss des Kofferraums einzuklemmen, dass dieser nicht mehr aufging. Nach erfolglosen Probierversuchen suchten wir nach einer Werkstatt, und zu unserem großen Glück gab es eine nur 500 m entfernt, sogar für Opel. Der sehr freundliche Techniker kümmerte sich engagiert um unser Problem. Nach beherztem Rütteln gelang es schließlich, den Verschluss wieder zu befreien. Uns fiel ein Stein vom Herzen! Wir fuhren zurück ins Hotel und gingen erneut planschen. Nach dem Abendessen sahen wir noch ein wenig fern und gingen dann gegen 22 Uhr ins Bett.

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Samstag, 30. Mai 2026

Wir schliefen ausgiebig aus und kamen so als einige der Letzten zum heute sehr vollen Frühstück. Immerhin war noch ein Tisch frei. Da heute Regen angesagt war, hatten wir eine Führung im Besucherbergwerk Zinnwald reserviert. Bis 11:30 Uhr war allerdings noch ausreichend Zeit. Jana machte noch Fotos von Zeugnissen des Bergbaus und der kleinen Zinnwalder Kirche. Dann spazierten wir ins Bergwerk. Eine freundliche Frau führte unsere recht große Gruppe unter Tage. Wir lernten die Geschichte des Zinnbergbaus kennen, den Ursprung des Wortes Wolfram (ein böser Abschaum am Zinnerz, der die Ausbeute schmälert), lernten die harte Lebensweise früherer Zeiten kennen, erfuhren den Ursprung der Redewendungen „vor die Hunde gehen“ (der Hunt war der Grubenwagen, der gezogen und geschoben wurde - der vordere Mann hatte definitiv das schlechtere Los gezogen) und „vor Ort“ (der Ort, wo der Abbau betrieben wurde). Außerdem erzählte unsere Führerin, dass selbst Goethe schon in diesem Bergwerk zu Besuch war und blickten kurz auf den Stollen der tschechischen Seite. Hier gibt es sogar unterirdisch eine Grenzmarkierung. Die Kälte und Feuchtigkeit setzte uns mächtig zu, so dass wir froh waren, nach knapp 2½ Stunden wieder in der Sonne stehen zu können statt wie früher erst nach 10 Stunden Schicht. Wir spazierten zurück zum Auto und kamen rechtzeitig zur Fütterung der vielen Tiere beim Hotel Lugsteinhof an. Die Mädels fütterten die Kaninchen und Meerschweinchen, die Ziegen und Schafe sowie die Alpakas und Pferde. Danach stand unsere eigene Fütterung an. Wir fuhren ein kurzes Stück nach Tschechien und aßen dort. Und wie durch Zauberhand, gibt es bei Jana in Tschechien jedes Mal Ente mit Knödeln und Rotkraut :o). Nach einem kleinen Spaziergang tankten wir unser Auto noch einmal voll mit dem günstigeren tschechischen Benzin. Dann hieß es wieder planschen im Hotel bis zum Abendbrot. Beim anschließenden Fernsehen gab es einen Stromausfall für ca. 10 Minuten, was unsere Kinder überhaupt nicht kannten. Wir sprachen eine Weile darüber und plötzlich kam der Strom wieder. Kurz darauf legten wir uns schlafen.

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Sonntag, 31. Mai 2026

Sascha ging erneut laufen. Danach dösten wir noch eine Weile gemeinsam. Der Frühstücksraum war heute deutlich leerer, vielleicht auch, weil wir wieder so spät dran waren. Danach packten wir unsere Sachen und fuhren zurück nach Hause, nach vielen sonnigen Tagen mit vielen neuen Eindrücken aus dem schönen Sachsen.

Georgenfeld - Hotel LugsteinhofGeorgenfeld - Hotel LugsteinhofGeorgenfeld - Hotel Lugsteinhof