Reisevogel.net   |   2025 Schweden - Reisetagebuch
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Jana, Sascha, Anika & Antonia on Tour

Reisetagebuch

Strecke per Bus300 km

Dienstag, 5. August 2025

Wir waren bereits am Sonntag mit dem Zug von München bis Berlin gefahren und hatten 2 Tage bei unserer Oma verbracht. Die Kinderfahrräder hatten wir im ICE mitgenommen. Um die Mittagszeit machten wir uns schließlich mit der S-Bahn und den Fahrrädern auf den Weg nach Berlin-Südkreuz, wo wir heute um 14:30 Uhr unserem Bus zustiegen, der uns mit nach Schweden mitnehmen sollte. Wir hatten einen vollen Bus erwartet und waren entsprechend überrascht, als wir einen noch völlig leeren Bus vorfanden. Einzig der Fahrer Alex war schon da. Als wir begannen unser Gepäck zu verstauen, kam noch eine zweite Familie aus Berlin dazu, deren Tochter Rosa sich sofort prima mit Anika und Antonia verstand. Wir verließen Berlin, wobei Sascha auf dem Beifahrersitz Platz nahm und Fahrer Alex aus der Großstadt navigierte. Mit 2 kleinen Stopps fuhren wir bis Köckritz hinter Lübeck. Hier stießen 2 weitere Familien aus Hamburg und Essen zu uns und wir waren komplett. Insgesamt waren wir 14 Reiseteilnehmer, eine sehr angenehme Gruppengröße.
Zur Fähre in Travemünde war es nun nicht mehr weit. Dafür standen wir noch eine gefühlte Ewigkeit auf der Check-In-Spur und durften die Fähre mit als letzte befahren. Kaum waren wir auf dem Schiff und hatten das Autodeck verlassen, legten wir auch schon ab in Richtung Malmö. Während alle anderen ihre Innenkabinen bezogen, war uns eine Außenkabine mit Bullauge zugeteilt worden. Besonders unsere Mädels konnten ihr Glück kaum fassen. So viel Luxus waren wir gar nicht gewohnt. Gemeinsam mit Rosa & ihren Eltern gingen wir noch einmal auf das Aussichtsdeck und schauten beim Auslaufen der Fähre zu. Danach aßen wir noch etwas vom völlig überteuerten Abendbuffet, bevor wir uns gegen 23 Uhr zu Bett begaben.

MünchenFahrradabteil im ICEFähreFähre

Strecke per Fahrrad13 kmStrecke per Bus173 kmStrecke per Schiff250 km

Mittwoch, 6. August 2025

Kurz nach 6 Uhr weckte uns eine Durchsage des Schiffspersonals. Jana hüpfte aus dem Bett und schaute aus dem Bullauge - und da war tatsächlich die Öresundbrücke direkt vor uns! Wir zogen uns fix an und gingen auf das Außendeck, gerade rechtzeitig, um die Durchfahrt unter der Brücke zu sehen. Danach verließen wir unsere Kabine und trafen uns mit der restlichen Reisegruppe an der Rezeption. Gemeinsam gingen wir zum Bus auf dem Autodeck und warteten bis wir von der Fähre fahren konnten. Dann ging es durch den Hafen und auf die Autobahn, wo die meisten von uns ziemlich schnell einschlummerten. An der Raststätte Ekerödsrasten machten wir eine kleine Frühstückspause, allerdings war das Angebot mau, so dass niemand groß etwas aß. Die nächste Etappe ging schnell vorbei. An der alten Schule von Brändeborg packten wir unsere Sachen aus dem Bus und Anhänger und mussten warten, bis die vorherige Gruppe das Haus verlassen hatte. Wir saßen gemeinsam im Wintergarten, wo es wärmer als im Garten war. Den Mädchen war das Warten bald zu langweilig. Sie bettelten nach ihren Badesachen und sprangen in den beheizten Pool. Dann war die andere Gruppe weg und Sven zeigte uns das Haus. Wir bezogen unsere Zimmer und die Mädchen spielten derweil draußen. Die drei Jungs brauchten noch etwas Zeit, um Anschluss zu finden. Auch wir Eltern tauschten uns bald schon mit unterhaltsamen Geschichten aus. Danach verteilte Sven die Fahrräder. Gemeinsam fuhren wir nach Ryd. Dort gingen wir in den Supermarkt und kauften einige Kleinigkeiten ein. Auf dem Rückweg zeigte Sven noch den Anglern, wo es gute Plätze gab. Dann ging es zurück zur alten Schule. Zum Abendessen kochte Sven Nudeln Bolognese. Nach dem Essen sprangen die Mädchen und diesmal auch Fynn wieder in den Pool. Als es bereits dunkel war, erzählte Sven noch die Geschichte, wie die Trolle nach Skandinavien kamen. Danach gingen die Kinder zu Bett. Wir saßen noch etwas mit anderen Eltern und Sven beisammen und löschten gegen 23 Uhr schließlich auch das Licht.

Öresund-BrückeÖresund-BrückeAlte Schule von Brändeborg - unsere UnterkunftBrändeborgBrändeborg

Strecke per Bus18 kmStrecke per Boot4 km

Donnerstag, 7. August 2025

Kurz vor 7 Uhr lief Sascha eine Runde um den See und durch Ryd, quasi die umgekehrte Runde zur Fahrradtour des Vortags. Kurz vor 9 Uhr gab es dann Frühstück mit frischen Brötchen, die Sven noch extra geholt hatte - wie jeden Morgen danach auch. Nach dem Frühstück gab es eine theoretische Einführung in das Kanufahren, vom Einsteigen über das Bewegen auf dem See, der Rolle des Steuermanns, bis zum Aussteigen. Dann fuhr die erste Hälfte der Reisegruppe mit zum See, um die Kanus abzuladen. Sven holte noch die zweite Hälfte der Reisegruppe nach. Dann ließen wir die Boote zu Wasser und stachen in See. Jede Familie in einem Boot. Wir probten das Geradeaus-Fahren, das auf der Stelle drehen, Manövrieren. Einmal warf Sven Fruchtriegel ins Wasser, zu denen wir hinpaddeln mussten. Wir drehten eine große Runde auf dem See und kehrten dann zur Anlegestelle zurück. Die Fahrt zurück lief wieder zweigeteilt, nur in umgekehrter Reihenfolge. Zurück in der Schule gab es die restlichen Nudeln vom Vortag und Kuchen. Die Kinder sprangen erneut in den Pool. Dann genossen wir noch die Sauna. Zum Abendbrot gab es Pellkartoffeln und Quark. Wir Erwachsenen saßen noch lange beisammen, während Anika, Rosa und Antonia ihre Nacht im Zelt vorbereiteten. Sven erzählte noch eine Geschichte über Trolle, die eine Mühle bewohnten, die Mühle verließen und schließlich von einer Frau ausgetrickst wurden. Danach gingen wir alle zu Bett.

KanueinweisungKanueinweisungKanueinweisung

Strecke per Fahrrad28 km

Freitag, 8. August 2025

Heute schliefen wir bis etwa 8 Uhr aus. Nach dem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Sachen und bestiegen unsere Drahtesel. Wir fuhren über kleine ungeteerte Straßen durch den Wald bis zum Miensee. Unterwegs rutschte Antonia mit ihrem Fahrrad von der Straße. Die Schürfwunde versorgte Sven schnell, so dass sie direkt weiterfahren konnten. Am See konnten wir baden im bräunlichen Wasser, auf einen Felsen im Wasser klettern, in der Sonne entspannen oder uns einfach nur ausruhen. Sven hatte Brot mit Käse und Salami dabei, und zur Freude vor allem der Kinder auch Gummibärchen. Nach einer guten Zeit am See fuhren wir wieder los, diesmal mit mehr Kies auf dem Wegen. Bei zwei Mitreisenden sprang die Kette ab, was sich jedoch leicht reparieren ließ. Nach einer langen Fahrt mit einer kleinen Stärkung an einem Brunnen unterwegs erreichten wir die alte Schleuse wieder. Die knapp 30 km lange Runde hatte alle ordentlich geschlaucht. Ein Großteil der Reisegruppe stärkte sich mit Kaffee, während ein paar der Kinder lieber in den Pool sprangen. Danach strahlten die Augen und alle saßen oder spielten zusammen. Für die Kinder gab es noch ein Eis. Auch Sascha sprang einmal in den Pool. Kurz vor dem Abendessen kamen die Angler mit einem kleinen Fisch heim. Danach aßen wir gemeinsam Königsberger Klopse.

BrändeborgBrändeborgMienseeMienseeMienseeMienseeMienseeMienseeFahrradtour MienseeFahrradtour MienseeFahrradtour Miensee

Strecke per Fahrrad18 km

Samstag, 9. August 2025

Der Samstag war Svens freier Tag und so konnte jeder den Tag nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten. Sascha nutzte den Morgen, um wieder eine Runde joggen zu gehen. Am Vormittag machten wir uns gemeinsam mit Francesca auf den Weg nach Urshult. Mit den Fahrrädern fuhren wir zum Ljushuset, dem Kerzenhaus, wo wir in aller Ruhe stöberten und einige schöne Mitbringsel fanden. Anschließend besuchten wir noch zwei Trödelmärkte, die von Bauern auf ihren Grundstücken aufgebaut worden waren. Auf dem Rückweg nach Brändeburg radelten wir durch den Wald und genossen die Ruhe und die wunderschöne Natur. Zurück in der alten Schule bereiteten wir uns zunächst eine Kleinigkeit zum Mittagessen zu. Danach machten sich Sascha und Servaas noch einmal mit den Fahrrädern auf den Weg nach Ryd, um einige Einkäufe zu erledigen. Währenddessen hatten die Kinder ihren Spaß im Pool, und wir vertrieben uns die Zeit mit einer Runde Wikingerschach. Für einen gehörigen Schreck sorgte dann Sven, der von einer Wespe in den Mund gestochen wurde. Zum Glück ging alles glimpflich aus und es blieb bei dem Schrecken. Am späteren Nachmittag kamen auch unsere Angler aus der Gruppe glücklich nach Hause, denn sie hatten heute einige kleinere Fische gefangen. Am Abend stärkten wir uns zunächst mit Buchstabensuppe. Danach servierte Servaas seine holländischen Pannekoken, gefolgt von Peters etwas dickeren Eierkuchen – ein köstlicher Abschluss des Tages. Wie an jedem Abend erzählte Sven den Kindern zum Ausklang noch eine Trollgeschichte, bevor alle müde und zufrieden ins Bett gingen.

JoggenJoggenJoggenJoggenBrändeborgUrshult - LjushusetLoppis BuskahultBrändeborgBrändeborgBrändeborg

Strecke per Fahrrad34 km

Sonntag, 10. August 2025

Nach einem ausgiebigen Frühstück schwangen wir uns auf die Fahrräder. Unser erster Halt war die Kirche in Urshult. Leider war sie geschlossen, sodass wir sie nur von außen besichtigen konnten. Wir umrundeten das Gotteshaus und genossen vom angrenzenden Friedhof den schönen Blick auf einen kleinen See. Anschließend fuhren wir weiter nach Rösmåla. Unser Reiseleiter erzählte uns, dass es hier früher unzählige Apfelplantagen gab – ähnlich wie man sie heute noch aus Südtirol kennt. Schweden war einst für seine Äpfel bekannt, woran unter anderem auch der „Schweden-Eisbecher“ mit Apfelmus erinnert. Heute prägen jedoch fast ausschließlich Nadelwälder die Landschaft. Der Grund dafür ist traurig: Die Böden sind durch den früheren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis heute so stark belastet, dass dort weder Obst noch Gemüse angebaut werden darf. Von dort ging es weiter zum Lunnabacken, dem höchsten „Berg“ der Umgebung. Oben angekommen besichtigten wir das liebevoll erhaltene Heimatmuseum. Es besteht aus einem alten Wohnhaus und mehreren Wirtschaftsgebäuden mit grasgedeckten Dächern. Alle Gebäude sind originalgetreu eingerichtet und vermitteln einen lebendigen Eindruck vom früheren Leben in der Region. Zahlreiche historische Gerätschaften, Kutschen und Werkzeuge konnten bestaunt werden. Besonders schön war, dass dort sogar auf alten Instrumenten musiziert wurde, was die Atmosphäre noch authentischer machte. Von hier oben bot sich außerdem ein herrlicher Blick über den Åsnen-See. Etwas unterhalb des Gipfels kehrten wir in einem gemütlichen Café ein. Während wir den leckeren Kuchen genossen, konnten sich die Kinder auf dem Trampolin und dem Spielplatz austoben. Auf dem Heimweg legten wir noch einen Stopp an der Fischräucherei ein, bevor wir nach insgesamt 34 Kilometern wieder die Alte Schule in Brändeborg erreichten. Dort sprangen die Kinder sofort zur Abkühlung in den Pool, während wir eine Runde „Taco, Katze, Ziege, Käse, Pizza“ spielten. Zum Abendessen gab es Spätzle mit Sauerkraut – nach der langen Radtour genau das Richtige. Den Tag ließen wir, wie an jedem Abend, um 21 Uhr mit Svens Trollgeschichte ausklingen. Diesmal drehte sich alles um einen vollgefressenen Troll.

UrshultUrshultRösmålaFahrradtour LunnabackenLunnabackenLunnabackenLunnabackenLunnabackenFischräuchereiFischräuchereiFischräucherei

Strecke per Boot11 km

Montag, 11. August 2025

Heute begann der Tag früher als sonst, denn wir mussten rechtzeitig aufstehen, um alles für unsere dreitägige Kanutour vorzubereiten. Nach dem Frühstück wurden die Sachen gepackt und anschließend der Bus beladen. Die Fahrt nach Urshult erfolgte in zwei Etappen: Zuerst fuhren die Männer mit den Booten, danach wurden die Frauen und Kinder geholt. Dort angekommen, verteilte Sven das Gepäck und die Personen auf die Kanus. Heute saß er gemeinsam mit den drei Mädchen in einem Boot, während Jana und Sascha zu zweit im kleinsten Kanu unterwegs waren. Dann ging es endlich los. Wir paddelten stets entlang der Küste, wo es stellenweise schon recht windig war. Unsere erste Pause machten wir auf einer kleinen Insel, auf der früher einmal eine Burg gestanden haben soll. Die zweite Rast legten wir auf einer ähnlichen kleinen Insel ein, bevor wir das letzte Stück in Angriff nahmen. Zum Schluss mussten wir den offenen See überqueren. Dort blies uns kräftiger Gegenwind entgegen, sodass besonders Jana und Sascha im kleinsten Boot ordentlich zu kämpfen hatten. Umso größer war die Erleichterung, als wir schließlich in Rotahult ankamen. Nach dem Entladen suchten wir zunächst geeignete Plätze für unsere Zelte und bauten das Lager auf. 3 der 5 Zelte - darunter unseres - standen in einem kleinen Wald, was sehr gemütlich war. Anschließend sammelten wir Feuerholz, machten ein Lagerfeuer und die Männer sägten weiteres Holz nach. Währenddessen spielten die Kinder. Sie entdeckten einen kleinen Laubfrosch und bauten ihm liebevoll ein kleines „Haus“ aus Moos und anderen Naturmaterialien. Am Abend kochte Sven Spaghetti Carbonara über dem Lagerfeuer. Das Essen schmeckte allen hervorragend und sorgte für große Begeisterung. Um 21 Uhr erzählte Sven noch eine spannende Trollgeschichte. Danach saßen wir noch eine Weile gemütlich am Feuer zusammen und ließen den ersten Tag unserer Kanutour entspannt ausklingen.

KanutourKanutourKanutourKungsholmenKungsholmenRotahultRotahultRotahultRotahultRotahultRotahult

Strecke per Boot8 km

Dienstag, 12. August 2025

Nach dem Frühstück packten wir gemeinsam unsere Sachen zusammen und bauten die Zelte ab. Bevor wir loskonnten, gab es noch einen kleinen Schreckmoment: Eines unserer Messer war verschwunden. Nach einer längeren Suche tauchte es zum Glück doch wieder auf. An diesem Tag probierten wir eine neue Aufteilung der Boote aus. Die Kinder bekamen ihr eigenes Kanu und waren von der Idee sofort begeistert. Kaum waren wir auf dem Wasser, lieferten sie sich mit Sven eine kleine Seeschlacht. Außerdem paddelte Sven um eine kleine Insel herum und ließ das Kinderboot mit einem Augenzwinkern hinter sich. Unsere erste Pause machten wir auf einer kleinen Trollinsel. Später legten wir noch einmal mitten auf dem See hinter einer flachen, von vielen Steinen umgebenen Stelle an, bevor wir uns im Café Getnö Gard eine weitere Pause mit Kaffee und Kuchen gönnten. Am Nachmittag paddelten wir weiter bis zum nächsten Kanurastplatz, dem Törnabygd Camping. Wir waren alle völlig begeistert: der Platz ist ein absoluter Traum! Und hier kommt man wirklich nur mit dem Kanu hin, also keine Wohnmobilisten in der Nähe. Wir luden die Boote aus und bauten die Zelte auf. Inzwischen waren wir schon richtig eingespielt, sodass alles schnell erledigt war. Anschließend holten wir mit der Schubkarre Feuerholz für den Abend. Zum Abendessen kochte Sven eine leckere Kartoffelsuppe, während Peter und Sascha einen frischen Möhrensalat zubereiteten. Danach entdeckte Sven eine Raupe, die sofort das Interesse der Kinder weckte und mit der sie eine ganze Weile spielten. Der Abend bescherte uns einen traumhaften Sonnenuntergang. Natürlich durfte auch ein herrlich kitschiges Foto nicht fehlen: Die Kinder paddelten mit dem Kanu vor der untergehenden Sonne – ein perfektes Urlaubsmotiv. Anschließend spielten wir noch gemeinsam am Lagerfeuer, bevor der Tag mit einer Trollgeschichte gemütlich ausklang.

RotahultRotahultKanutourKanutourKanutourMittagspauseMittagspauseMittagspauseGetnö GårdGetnö GårdTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd CampingTörnabygd Camping

Strecke per Boot10 km

Mittwoch, 13. August 2025

Törnabygd CampingKanutourKanutour

Strecke per Fahrrad41 km

Donnerstag, 14. August 2025

Fahrradtour TrollbergetFahrradtour Trollberget - Alte DrehbrückeFahrradtour Trollberget - Alte DrehbrückeUlvöFahrradtour TrollbergetTrollbergetTrollbergetTrollbergetTrollbergetDrankahålanUlvöÅlshultÅlshultÅlshult

Freitag, 15. August 2025

Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Heute war wieder ein Tag zur freien Verfügung. Jana und Sascha fuhren gemeinsam mit Henriette und Servaas mit den Fahrrädern nach Ryd zum Einkaufen. Die Kinder blieben währenddessen bei Kordula in der alten Schule und spielten im Pool und überall auf dem Gelände. Zum Mittagessen aßen wir Reste der letzten Tage. Sascha backte außerdem einen leckeren Apfelmus-Vanillepudding-Kuchen für uns. Dann packten wir schon ein wenig unsere Sachen und halfen Sven das Haus wieder ordentlich zu machen für die Abreise. Zwischendurch blieb noch Zeit für Pool, Trampolin und Wikingerschach. Nach Kaffee und Kuchen fing Elias einen Hecht, der später als Vorspeise von allen mit Genuss gegessen wurde. Zum Abendessen gab es Flammlachs, Fischstäbchen für die Kinder, Kartoffelpüree und Gemüse. Als Nachtisch wurden Vanilleeis mit Apfelmus und Vanillesoße serviert, während die Erwachsenen zusätzlich Eierlikör genießen konnten. Am Abend wurden wieder lustige Trollgeschichten erzählt, unter anderem über den kleinen Troll und seinen Freund Elchi. Danach gingen die Kinder ins Bett. Jana und Sascha betrachteten zum Abschluss noch einmal den Sternenhimmel – diesmal leider ohne Sternschnuppen.

BrändeborgBrändeborg - FlammlachsBrändeborgBrändeborg - Altes KlassenzimmerBrändeborgBrändeborg - Küche und KlavierzimmerBrändeborg - Hecht als Vorspeise

Samstag, 16. August 2025

Wir standen bereits gegen 7 Uhr auf und packten unsere Sachen. Nach einem letzten Frühstück wurden die Essensreste aufgebraucht. Gemeinsam räumten wir das Haus auf, spülten das Geschirr, putzten die Toilette und brachten Möbel und andere Dinge wieder an ihren ursprünglichen Platz. Gegen 11 Uhr fuhren wir zur Fischräucherei und kauften dort alle noch frischen Fisch. Anschließend fuhren wir zurück zur alten Schule, holten den Anhänger mit den Kanus und machten uns auf den Weg nach Ryd, wo wir im Supermarkt ebenfalls noch ein paar Dinge einkauften, die wir mit nach Hause nehmen wollten. Danach ging es weiter zum Elchpark am Miensee. Dort kamen wir gegen 13 Uhr an. Wir fütterten zunächst die Alpakas und beobachteten einen Elch, der eine ganze Weile aus seinem schattigen Platz zu uns herüberschaute. Wir wedelten mit mitgebrachten Zweigen durch den Zaun und dann kam das Weibchen tatsächlich zu uns an den Zaun und wir konnten es füttern und streicheln. Der Elchbulle hingegen schaute zwar immer wieder interessiert herüber, blieb aber auf Abstand. Anschließend machten wir einen Spaziergang zum See. Überall waren Figuren aufgebaut - eine Trollfamilie, ein Pirat, ein Krokodil, die Freiheitsstatue usw. - und wir machten zahlreiche Fotos. Auf einem Steg im See machten wir Picknick und relaxten dort noch eine ganze Weile in der Sonne. Zurück am Eingang gab es einen Kiosk und Antonia wollte unbedingt noch ein Elch-Kuscheltier. So kam also "Elchi" zu uns. Anschließend fuhren wir in Richtung Malmö. Unterwegs legten wir einen Stopp an der alten Wikingergrabstätte in Vätteryd ein. Das hübsche Café daneben wurde leider gerade umgebaut, deswegen fuhren wir wie schon auf der Hinfahrt zu Ekerödsrasten, wo wir eine längere Pause einlegten und auch Abendessen machten. Danach ging es direkt zur Fähre. Ohne längere Wartezeit durften wir an Bord fahren und fielen auch sogleich in unsere Betten.

BrändeborgElchpark am MienseeElchpark am MienseeElchpark am MienseeElchpark am MienseeElchpark am MienseeElchpark am MienseeBusfahrt mit ElchiWikingerfriedhofEkerödsrasten

Sonntag, 17. August 2025

Heute begann der Tag bereits gegen 7 Uhr mit dem Frühstück auf der Fähre, schon als wir langsam Kurs auf Travemünde nahmen. Die Kinder spielten noch eine Weile im Ballpool, während draußen schon ein hübscher Dreimaster und die MS Europa im Hafen an uns vorbeizogen. Wieder an Land fuhren wir bis Köckritz, wo leider schon der erste Abschied von unseren Familien aus Hamburg und Essen anstand. Danach fuhren wir weiter weiter auf der A24 und A19 Richtung Berlin und legten unterwegs nur noch einen Tankstopp ein. Gegen 14:30 Uhr kamen wir schließlich in Berlin-Südkreuz an. Dort verabschiedeten wir uns herzlich voneinander und blickten auf eine wunderschöne gemeinsame Reise zurück. Für uns ging die Reise noch weiter mit dem ICE nach München, wo wir abends geschafft, aber glücklich ankamen.

FähreFähreICE